Was ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist eine sehr klare Sprache.
Sie hat besondere Regeln.
Zum Beispiel:
– kurze Sätze,
– einfache Wörter,
– Bilder beim Text.

Es geht auch darum,
wie die Leute miteinander sprechen.
Oder wie etwas erklärt wird.

Menschen mit Behinderung haben an den Regeln mitgearbeitet.
Zum Beispiel: die Vereinigung Mensch Zuerst in Europa.

Das Logo Easy-to-read von Inclusion Europe

Für wen ist Leichte Sprache?

Leichte Sprache ist vor allem für Menschen,
die nicht so gut lesen können.
Zum Beispiel Menschen mit Lernschwierigkeiten.

Warum ist Leichte Sprache wichtig?

Jeder sollte wichtige Informationen gut verstehen können.
Wer versteht, kann auch besser selbst entscheiden.

Aber viele Informationen sind schwer zu verstehen.
Zum Beispiel: Briefe, Gesetze, Gespräche…
Deshalb soll es mehr in Leichter Sprache geben.
Leichte Sprache ist für viele Menschen gut.

Wie sind die Regeln der Leichten Sprache?

Auf diese Dinge müssen Sie beim Schreiben achten:

Reihenfolge der Informationen.
Das heißt: Inhalt sinnvoll aufbauen.
Wichtiges nach vorne.

Wörter,
Zahlen und Zeichen,
Sätze,
Gestaltung. Das heißt: wie die Seite aussieht.

Speziell für Luxemburg:
Leute, die luxemburgisch sprechen,
können oft besser deutsch lesen.
Aber manchmal ist das deutsche Wort nicht so bekannt.
Man kann das luxemburgische Wort dazu schreiben.

Hier ein Beispiel : Reißverschluss. Man sagt auch Tirette.

Ratgeber barrierefreie Kommunikation
und Checkliste

Behinderung für alle

Die Zeitschrift „forum“ hatte 2016 ein Spezialheft
zum Thema Behinderung geschrieben.
Es geht darum, wie man in der Gesellschaft behindert wird.
Und was es gibt, um besser teilzuhaben.

Viele Texte sind in schwerer Sprache.
Eine Zusammenfassung in Leichter Sprache steht dabei.

Hier geht es zum Artikel von Klaro in Leichter Sprache

Hier geht es zum ganzen Artikel: schwere und Leichte Sprache.
Die Bilder sind leider nur schwarzweiß.

Mehr Informationen gibt es auf der Internet-Seite www.forum.lu